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Neue Veröffentlichung in Labour Economics

Sven Hartmann, Mitarbeiter am IAAEU und der Universität Trier, untersucht, wie das Westfernsehen die Einstellungen und Lebensentscheidungen der Menschen in der ehemaligen DDR beeinflusste.

In großen Teilen der DDR konnten westdeutsche Fernsehprogramme empfangen werden, die häufig unverheiratete und kinderlose TV-Charaktere zeigten. In diesem Kontext analysiert Dr. Hartmann die Unterschiede zwischen Regionen mit und ohne Westfernsehen und zeigt, dass der Empfang westdeutscher Programme langfristig die Eheschließungs- und Geburtenraten senkte. Solche Effekte können langfristig tiefgreifende Folgen für Steuereinnahmen, Renten- und Gesundheitssysteme haben.

Sven Hartmann (2024), Television and family demography: Evidence from a natural experiment in East Germany, Labour Economics, 91: 102640 .