In einem aktuellen Artikel liefern Ulugbek Aminjonov, Olivier Bargain (Bordeaux School of Economics) und Maira Colacce (IECON Instituto de Economía) globale Belege für innerhäusliche Ungleichheiten beim Konsum, mit neuen Erkenntnissen zu Geschlechterunterschieden und dem Wohlergehen von Kindern.
Durch die Harmonisierung von Schätzungen zur innerhäuslichen Ressourcenteilung in 45 Ländern entwickeln die Autorinnen und Autoren global vergleichbare Messgrößen für die Ungleichheit zwischen Geschlechtern und das Wohlergehen von Kindern.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ressourcen innerhalb von Haushalten keineswegs gleichmäßig verteilt sind: Frauen konsumieren rund 20 Prozent weniger als Männer, was zu einer um 60 Prozent höheren Armutsrate führt. Für Kinder ist das Gefälle noch ausgeprägter, und diese Ungleichheiten verstärken sich in einkommensschwächeren Verhältnissen weiter. Eine Zerlegung der globalen Konsumungleichheit zeigt zudem, dass 13 bis 32 Prozent auf Ungleichheiten innerhalb von Haushalten zurückzuführen sind.
Die Ergebnisse erfordern politische Ansätze, die über haushaltsbezogene Durchschnittswerte hinausgehen, um die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen besser zu identifizieren und zu erreichen.
Der Artikel ist online verfügbar: Aminjonov, U., Bargain, O., and Colacce, M. (2026). Global Evidence on Gender Gaps and Child Poverty in Consumption. The World Bank Economic Review, lhag012.
Durch die Harmonisierung von Schätzungen zur innerhäuslichen Ressourcenteilung in 45 Ländern entwickeln die Autorinnen und Autoren global vergleichbare Messgrößen für die Ungleichheit zwischen Geschlechtern und das Wohlergehen von Kindern.
Die Ergebnisse zeigen, dass Ressourcen innerhalb von Haushalten keineswegs gleichmäßig verteilt sind: Frauen konsumieren rund 20 Prozent weniger als Männer, was zu einer um 60 Prozent höheren Armutsrate führt. Für Kinder ist das Gefälle noch ausgeprägter, und diese Ungleichheiten verstärken sich in einkommensschwächeren Verhältnissen weiter. Eine Zerlegung der globalen Konsumungleichheit zeigt zudem, dass 13 bis 32 Prozent auf Ungleichheiten innerhalb von Haushalten zurückzuführen sind.
Die Ergebnisse erfordern politische Ansätze, die über haushaltsbezogene Durchschnittswerte hinausgehen, um die am stärksten gefährdeten Bevölkerungsgruppen besser zu identifizieren und zu erreichen.
Der Artikel ist online verfügbar: Aminjonov, U., Bargain, O., and Colacce, M. (2026). Global Evidence on Gender Gaps and Child Poverty in Consumption. The World Bank Economic Review, lhag012.