Insgesamt knapp 50 Gäste, viele interessante Präsentationen sowie wissenschaftlicher Austausch auf höchstem Niveau – das ist die Bilanz des Workshops on Labour Economics, der am 12. und 13. April 2019 am IAAEU in Trier stattgefunden hat.
Bereits zum elften Mal organisierte die ökonomische Arbeitsgruppe des IAAEU die Konferenz, welche sich mittlerweile im Feld der Personal- und Arbeitsmarktökonomik im europäischen Raum als eine bekannte Größe etabliert hat. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Graduiertenzentrum der Universität Trier.
Insgesamt konnten 34 Forscherinnen und Forscher – davon 19 NachwuchswissenschaftlerInnen – ihre neuesten Erkenntnisse präsentieren. Das Themenspektrum der diesjährigen Konferenz umfasste neben den klassischen Themen der Personal- und Arbeitsmarktökonomik auch eng verwandte Bereiche: So behandelte ein Vortrag etwa die Auswirkungen von Jobunsicherheit auf die Gesundheit, ein anderer Beitrag untersuchte, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Umfang regionaler Zuwanderung und der Lebenszufriedenheit der lokalen Bevölkerung gibt.
Mit seinem Fokus auf NachwuchswissenschaftlerInnen bietet die Konferenz speziell für Promovierende eine Möglichkeit des fachlichen Austauschs und der persönlichen fachlichen Weiterbildung: Den jungen Teilnehmenden werden vorab Seniors, erfahrene Forscherinnen und Forscher, zugeteilt, welche die der Präsentation zugrunde liegenden Arbeiten begutachten. Eine sich an den Vortrag anschließende kurze Diskussion durch die Seniors ermöglicht es den jungen WissenschaftlerInnen, neue Perspektiven auf ihren Forschungsgegenstand zu erlangen. Unklarheiten und methodische Schwierigkeiten werden gezielt diskutiert und die Arbeit der Juniors kann somit nachhaltig qualitativ verbessert werden. Weiterhin verfolgt die Veranstaltung das Ziel, Kooperationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern, insbesondere auch zwischen Juniors und Seniors.
Die Auszeichnung für den besten Konferenzbeitrag ("Best Paper Award") wurde dieses Jahr gleich doppelt vergeben: Zunächst für einen theoretischen Aufsatz, der analysierte, wie sich die Entlohnung hoch- und niedrigqualifizierter Arbeitskräfte durch technologischen Fortschritt und zunehmendem Kapitaleinsatz kurz- und langfristig ändert. Der Autor des Beitrags - Michael Knoblach von der Technischen Universität Dresden - freute sich sichtlich über die Auszeichnung: „Eine solche Auszeichnung für die eigene Arbeit zu bekommen ehrt mich natürlich sehr!". Ähnlich begeistert zeigte sich Nicolas Apfel von der Universität Regensburg, dessen methodischer Beitrag zur Verbesserung von Schätzergebnissen bei unklarer Kausalität ebenfalls ausgezeichnet wurde: „Ich freue mich über diese Auszeichnung und hoffe, dass die Ergebnisse meiner Arbeit auch anderen Forscherinnen und Forschern helfen." Herr Apfel erhielt die Auszeichnung unter anderem auch für die von ihm programmierte Statistikanwendung, mit der seine Forschungsleistung relativ einfach auch auf andere Fragestellungen übertragen werden kann.
Die Attraktivität des Trierer Workshops wird auch dieses Jahr wieder durch die hohe Zahl an Einreichungen unterstrichen. Insgesamt gab es knapp 90 Bewerbungen; mehr als drei Bewerbungen auf jeden der zur Verfügung stehenden Präsentationsplätze.
Wir dürfen damit auf einen erfolgreichen elften Workshop on Labour Economics zurückschauen und danken allen Teilnehmenden für die rege Beteiligung und das Gelingen der Veranstaltung!
Impressionen des WLE 2019
Bereits zum elften Mal organisierte die ökonomische Arbeitsgruppe des IAAEU die Konferenz, welche sich mittlerweile im Feld der Personal- und Arbeitsmarktökonomik im europäischen Raum als eine bekannte Größe etabliert hat. Gefördert wurde die Veranstaltung durch das Graduiertenzentrum der Universität Trier.
Insgesamt konnten 34 Forscherinnen und Forscher – davon 19 NachwuchswissenschaftlerInnen – ihre neuesten Erkenntnisse präsentieren. Das Themenspektrum der diesjährigen Konferenz umfasste neben den klassischen Themen der Personal- und Arbeitsmarktökonomik auch eng verwandte Bereiche: So behandelte ein Vortrag etwa die Auswirkungen von Jobunsicherheit auf die Gesundheit, ein anderer Beitrag untersuchte, ob es einen Zusammenhang zwischen dem Umfang regionaler Zuwanderung und der Lebenszufriedenheit der lokalen Bevölkerung gibt.
Mit seinem Fokus auf NachwuchswissenschaftlerInnen bietet die Konferenz speziell für Promovierende eine Möglichkeit des fachlichen Austauschs und der persönlichen fachlichen Weiterbildung: Den jungen Teilnehmenden werden vorab Seniors, erfahrene Forscherinnen und Forscher, zugeteilt, welche die der Präsentation zugrunde liegenden Arbeiten begutachten. Eine sich an den Vortrag anschließende kurze Diskussion durch die Seniors ermöglicht es den jungen WissenschaftlerInnen, neue Perspektiven auf ihren Forschungsgegenstand zu erlangen. Unklarheiten und methodische Schwierigkeiten werden gezielt diskutiert und die Arbeit der Juniors kann somit nachhaltig qualitativ verbessert werden. Weiterhin verfolgt die Veranstaltung das Ziel, Kooperationen der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler zu fördern, insbesondere auch zwischen Juniors und Seniors.
Die Auszeichnung für den besten Konferenzbeitrag ("Best Paper Award") wurde dieses Jahr gleich doppelt vergeben: Zunächst für einen theoretischen Aufsatz, der analysierte, wie sich die Entlohnung hoch- und niedrigqualifizierter Arbeitskräfte durch technologischen Fortschritt und zunehmendem Kapitaleinsatz kurz- und langfristig ändert. Der Autor des Beitrags - Michael Knoblach von der Technischen Universität Dresden - freute sich sichtlich über die Auszeichnung: „Eine solche Auszeichnung für die eigene Arbeit zu bekommen ehrt mich natürlich sehr!". Ähnlich begeistert zeigte sich Nicolas Apfel von der Universität Regensburg, dessen methodischer Beitrag zur Verbesserung von Schätzergebnissen bei unklarer Kausalität ebenfalls ausgezeichnet wurde: „Ich freue mich über diese Auszeichnung und hoffe, dass die Ergebnisse meiner Arbeit auch anderen Forscherinnen und Forschern helfen." Herr Apfel erhielt die Auszeichnung unter anderem auch für die von ihm programmierte Statistikanwendung, mit der seine Forschungsleistung relativ einfach auch auf andere Fragestellungen übertragen werden kann.
Die Attraktivität des Trierer Workshops wird auch dieses Jahr wieder durch die hohe Zahl an Einreichungen unterstrichen. Insgesamt gab es knapp 90 Bewerbungen; mehr als drei Bewerbungen auf jeden der zur Verfügung stehenden Präsentationsplätze.
Wir dürfen damit auf einen erfolgreichen elften Workshop on Labour Economics zurückschauen und danken allen Teilnehmenden für die rege Beteiligung und das Gelingen der Veranstaltung!
Impressionen des WLE 2019